2015 gab Merkel das große Willkommenssignal – ohne den Bundestag überhaupt zu fragen. „Flüchtlings-Selfies“ gingen um die Welt, woraufhin gut 1 Million Flüchtlinge und Migranten unkontrolliert und nicht registriert nach Deutschland strömten. Wie ein „Hippie-Staat“ benahm sich Deutschland damals, befand der britische Politologe Anthony Glees. Ein beispielloses Migrationschaos und ein staatlicher Kontrollverlust waren die Folgen. Mit ihrem Alleingang in Sachen Grenzöffnung hat Merkel nicht nur CDU und CSU sowie Deutschland gespalten, sondern ganz Europa. Die Osteuropäer, zuvor Bewunderer Merkels, wandten sich von ihr ab.

Inzwischen sind Hunderttausende, zumeist strenggläubige muslimische Männer, vor allem aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie den Maghrebstaaten (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen) und der Sahelzone (u.a. Nigeria und Eritrea) eingewandert. Trotz eindeutiger Gesetzgebung wird immer noch alles unter dem Oberbegriff „Flüchtlinge“ bezeichnet, statt ordnungsgemäß zwischen a) politisch Verfolgten nach GG Art. 16a, b) Kriegsflüchtlingen nach Genfer Konvention und c) Wirtschaftsmigranten zu unterscheiden. Inzwischen leben Hunderttausende endgültig abgelehnte Asylbewerber bei uns, die aus unterschiedlichen Gründen „nicht abgeschoben werden können“ oder sich ihrer Abschiebung widersetzen.