Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen. Zu diesem Ergebnis kommt Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) bereits 2013 in seiner Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans. Fast 60 Prozent lehnen Homosexuelle als Freunde ab, und 45 Prozent denken, dass man Juden nicht trauen kann. 45 Prozent der Muslime glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Sie befürworten daher den „heiligen Krieg gegen die Ungläubigen“. Alles in allem eine Katastrophe für die innere Sicherheit in Deutschland.

Besorgniserregend ist nicht der allgemeine Prozentsatz der Muslime in einem Land wie Deutschland, sondern der Anteil der jungen Männer im fortpflanzungsfähigen Alter, der über die Dynamik der Ausbreitung des Islam entscheidet. In dieser Gruppe sind Muslime mit Abstand führend vor den Deutschen. In vielen deutschen Städten bilden heute islamische Neugeborene einen Prozentsatz von 50 – 80 Prozent! Und in vielen Kindergärten und Schulen sieht es ähnlich aus. Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, aber 16 Millionen von ihnen sind Rentner. Weitere 11 Millionen sind 55 und älter. Deutschland hat derzeit nur 4,3 Millionen junge Männer in der Altersgruppe 15 – 24 Jahre.

Quelle u.a.: https://bibliothek.wzb.eu/pdf/2014/vi14-101.pdf